PASTA AUS HÜLSENFRÜCHTEN – SCHMECKEN DIE ÜBERHAUPT?!


Schon seit ein paar Jahren gibt es viele Alternativen zu herkömmlichen Nudeln. Gerade im Biobereich tummeln sich so einige und die Auswahl wird immer größer. Spirellis aus Linsen, Penne aus grünen Erbsen oder Rigatoni aus der Kichererbse. Alles ist dabei. Der Trend hat mittlerweile auch den Discounter erreicht, das zeigt, dass die Nachfrage dementsprechend hoch ist. Ist ja auch kein Wunder, die Nudel ist glutenfrei und eine echte Alternative zu der herkömmlicher Pasta.

Vor drei Jahren probierte ich zum ersten Mal die Linsen-Pasta eines Bioherstellers. Ich muss sagen, es war für mich ein echter Fail. Denn, weder Geschmack, noch die Beschaffenheit, noch die Konsistenz konnten mich überzeugen.

Doch es lohnt sich manchmal, dran zu bleiben. Ich probierte weiterhin so einige Marken und in den letzten Jahren wurde ich, was den Geschmack anbelangt, auch fündig.

Meiner Meinung nach kommt es sehr darauf an, wie man Pasta aus Hülsenfrüchten zubereitet. Es kommt natürlich auf die Marke an, einige Pastasorten haben eine kurze, bis sehr kurze Kochzeit, die auch unbedingt eingehalten werden muss, da die Nudeln sonst auseinander fallen oder matschig werden.


Meist koche ich sie eineinhalb Minuten kürzer, als angegeben. Mir schmeckt das viel besser, die Pasta ist besser in der Struktur und schmeckt al dente. Gerade, wenn man sie im Nudelsalat verwendet, z.B. bei einem mediterranen Pastasalat, wirkt es optisch schnell unschön, wenn die Nudel matscht oder nicht fest bleibt.

Je nach dem, was ich an Hülsenfrucht-Pasta gerade kochen möchte, wähle ich ganz bewusst bestimmte Nudeln.


Linsen-Spirellis esse ich eher mit einem roten Pesto, Kichererbsen-Pasta liebe ich als Nudelsalat oder auch als Nudelauflauf und Nudeln aus grüner Erbse esse ich am liebsten mit Olivenöl, Knoblauch und viel frischem Rucola.

Geschmacklich sind ALLE Nudeln sehr verschieden. Die mit dem größten Eigengeschmack ist die Pasta aus roten Linsen. Deswegen esse ich sie auch vorzugsweise mit Soßen oder Pesto-Sorten, die etwas dominieren.



Meine Kinder dagegen mögen am liebsten die Kichererbsen-Nudeln. Sie schmecken relativ neutral, je nach Sorte leicht nussig, aber mild. Mit einer fruchtigen Tomatensoße sind sie , meiner Meinung nach, gut geeignet für den Kindergaumen und kommen super gut an.

Die Pasta aus grünen Erbsen finde ich super dekorativ und ist immer auch etwas für`s Auge. Fragt man meine Kinder, sehen die das komplett anders. Aber die Farbe „GRÜN“ in Bezug auf ESSEN ist bei Kindern ein ganz anderes Kapitel!


Geschmacklich mag ich sie gerne, sie erinnern mich immer etwas an Hartweizennudeln aus Spinat. Besonders gerne kombiniere ich sie mit vielen frischen Kräutern, Postelein- oder Rucolasalaten oder auch mit Cherry Tomaten.

Auf alle Fälle sind Nudeln aus Hülsenfrüchten, wenn man denn seine Lieblingssorte gefunden hat, ein wunderbar wertvoller Eiweißlieferant. Und sind somit eine gute und glutenfreie Alternative zu herkömmlichen Sorten.


Wir mischen hier die Nudelsorten immer und verwenden fast alle Sorten von Pasta. Ganz neu bei mir im Schrank sind Rigatoni aus Leinsaaten. Ach ihr merkt schon, es wird NIE langweilig in der Bio-Welt. Es gibt immer was neues zu probieren.

Habt Ihr schon Pasta aus Hülsenfrüchten probiert? Wenn ja, was sagt IHR?

Macht euch einen schönen Abend!

Martina

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