• Martina

7 EINFACHE TIPPS WIE DU DEINE ERNÄHRUNG DAUERHAFT VERBESSERN KANNST!

Ernährung ist seit Jahren ein gern diskutiertes Thema. Überall springt sie uns an und JEDER weiß natürlich, wie es richtig geht! Zur gleichen Zeit werden statistisch gesehen, die Menschen (gerade in den Wohlstandsländern) immer übergewichtiger und auch krank durch ihre Ernährung. Gerade bei Kindern und Jugendlichen steigt die Anzahl der ernährungsbedingten Erkrankungen rapide an. Und das bezieht sich nur auf die Krankheiten, die man tatsächlich sieht, erfassen und auch messen kann. Dabei ist gesunde Ernährung doch so einfach, wird immer überall plädiert. Wenn man sich etwas zusammen reisst, etwas wirklich möchte oder das eben wirklich, wirklich will, geht das schliesslich ständig, immer und überall. Das es nicht so einfach sein kann, stellt man schnell im Alltag und im täglichen Leben fest, denn wir haben schon vor längerer Zeit den Bezug zu unserer natürlichen Nahrung und dem, was wir brauchen und wirklich benötigen, verloren. Wir essen zu viel, zu fett, zu einseitig, viel zu zuckerhaltig und oft sind die Nahrungsmittel nicht natürlichen Ursprungs. Dabei braucht unser Körper TÄGLICH gute Energie, die NUR über natürliche Nahrungsmittel sinnvoll und dauerhaft erbracht werden kann. Natürlich heisst das nicht, dass man sich absolut akkurat, zuckerfrei oder völlig abstinent Ernähren soll, jedoch ist die Überzeugung, was eine “zuckerarme” Ernährung oder eine “natürliche” Ernährung ist, eine eigene Interpretationsfrage. Wir wünschen uns ALLE Gesundheit, Wohlbefinden, Fitness und ein tolles und erfülltes Leben, und zwar auf allen Ebenen. Was wir heutzutage als “normales Leben” erachten, ist sowieso schon auf einem sehr hohen Niveau. Aber ernährungstechnisch tun wir vieles, das uns NICHT gut tut, reden uns eigene Gewohnheiten schön und sind oft einfach nicht in der Lage zu erkennen, was wir mit unserer täglichen Ernährung bewirken können.



Im positiven, wie im negativen Sinne. Dabei verlangen wir uns heutzutage eine Menge ab. Job, Familie und Freizeit sind für viele kaum mehr zu schaffen und oft eine Belastung. Wir schlafen zu wenig, haben viel zu viel Stress, atmen falsch, essen unregelmäßig und oft das Falsche. Klar, gibt es Tage, da darf das so sein. Ein gesunder Körper und Geist steckt das spielend weg. Aber ein Dauerzustand und “normal” darf das nicht sein, denn stimmt die Grundlage nicht, kann das auf Dauer nicht gut gehen.

Der Grund, warum wir uns kaum noch das geben, was wir wirklich benötigen (auf mehreren ebenen), ist erstmal ganz einfach. Uns fehlt oft der innere Bezug zu uns selbst. Wir sind oftmals so weit von unserem eigenen ICH entfernt, dass wir uns auf vielen Ebenen nicht mehr um uns selber kümmern können. Zeitmangel, ständige Überforderung, Unzufriedenheit in vielen Bereichen können ein Grund dafür sein, dass man erst sich selbst und dann auch den Rest aus den Augen verliert.

Unsere Umwelt macht es uns oft auch nicht viel einfacher! Wenn man heutzutage in einen Supermarkt geht, kann man sich getrost mindestens 70% der Nahrungsmittel wegdenken. Wirklich sinnvolle, natürliche Lebensmittel gibt es da zwar, trotzdem gibt es auch sehr viele Lebensmittel, die nicht förderlich sind und uns langfristig gesehen, krank machen können. Jetzt denkt man sich:” Ach, wenn das alles so schlimm wäre, wäre es ja verboten und würde nicht verkauft werden”. Aber das ist ein Irrtum. Natürlich kommt es immer auf die Dosierung an, aber was ist, wenn wir nicht wissen, was die “Dosis” eben ist. Wir haben uns schon so sehr an unsere Welt gewöhnt, dass wir das oft gar nicht mehr beurteilen können. Auch darauf werde ich in einem anderen Blogbeitrag nochmal näher eingehen.


Aber was kann man auf die SCHNELLE tun, um wieder etwas bewusster zu essen und um sich auf Dauer gesund zu fühlen und natürlich auch gesunder zu bleiben und zu leben?

  1. Viel trinken – Wie langweilig. Das weiß man doch. Na klar, aber schlägt das Leben so richtig zu und ist man in Eile ist es das ERSTE, das wir unbewusst reduzieren. Da wir oft gestresst sind, wird dann das Durstgefühl oft mit Hunger verwechselt. Daraus entsteht oft ein ungesunder Snack, der Körper bekommt keine Flüssigkeit und bekommt noch mehr Durst, woraus wieder mehr Appetit entsteht. Oft ein Teufelskreis. Wer zu wenig trinkt, fühlt sich schnell schlapp, müde,  lust- und kraftlos. Alles Dinge, die Jeder kennt. Probiert einfach mal aus, vermehrt stilles Wasser zu trinken. Und zwar NUR Wasser. Am besten ohne Kohlensäure versetzt. Ihr werdet Euch schnell viel besser fühlen. Denn Wasser ist die Grundlage Eures Körpers, die Zellen saugen es auf, wie ein Schwamm. Nur so können wir unseren Körper richtig mit Flüssigkeit versorgen.

  2. Mehr Rohkost essen – Klingt erstmal voll unsexy. Die meisten verbinden das Wort “Rohkost” mit Möhren und Gemüse. Ist auch erstmal richtig, aber ich meine den Anteil an roh und ganz natürlichen Obst und Gemüse aus erster Hand. Rohkost ist eines der wertvollsten Nahrungsmittel überhaupt. Nichts ist so gesund, so natürlich, vitamin- und mineralstoffreich wie rohes Obst und Gemüse. Jeder kann ja mal in sich gehen und fragen, aus wie viel Prozent seiner täglichen Nahrung wirklich aus Rohkost besteht. Im Normalfall ist es eher reduziert und wenig. Aber gerade hier kann man schnell und ohne viel Aufwand etwas für seine Gesundheit tun und dem Körper genau das geben, was für ihn so wertvoll ist. Wir haben den Luxus hier in Deutschland immer und zu jeder Zeit Obst und Gemüse (auch günstig) erwerben zu können. Ob Melone, Karotten, Äpfel, Bananen, Kohlrabi, Erdbeeren, Gurke, Radieschen, Kirschen, etc. es ist alles da. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein köstlicher bunter Mix, den man sich immer und überall mit hinnehmen kann. Meine Kinder bekommen jeden Tag eine Lunch-Box mit in die Schule. Habe ich die fertig vorbereitet, denke ich auch an mich, mache mir eine Lunch-Box mit Rohkost für`s Auto. Nehme ich regelmäßig kleine Rohkostsnacks zu mir erhöhe ich automatisch den Anteil an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen (um nur einige zu nennen).  Das ist dauerhaft so wertvoll für den Körper. Ein kleiner Beitrag, der lecker ist und einem so hilft, gesund zu bleiben.

  3. Mahlzeiten vorbereiten – In unserem Alltag ist viel los. Hast Du die Möglichkeit bei der Arbeit gut und frisch zu essen, nimm das gerne in Anspruch. Findest Du dauerhaft keine gute Lösung, bereite Dir Snacks für unterwegs oder für die Pause bei der Arbeit zu. Schnelle Salate aller Art, tolle Sandwiches, Obst, Gemüse, etc. vieles kommt dabei in Frage. Hast Du nicht täglich Zeit zu kochen, bereite einfach am Abend eine Mahlzeit für die nächsten 2 Tage zu. Kling nervig, ist aber machbar. Das kann ein Veggie-Chili sein, verschiedene Aufläufe, Curries oder andere Dinge. Ich nutze auch gerne die Zeit zwischendurch, mir eine Mahlzeit für die nächsten Tage vorzubereiten. Ich mache oft einen Podcast an, koche etwas und stelle es in den Kühlschrank. Sollte es dann hektisch werden, muss ich nur noch aufwärmen und genießen. Ich habe übrigens immer Reis oder Nudeln vorgekocht im Kühlschrank. Das spart Zeit und man ist immer gut vorbereitet.

  4. So natürlich & unbelastet wie möglich – Unsere Nahrungsmittel sollten so natürlich wie möglich sein und möglichst frei von Farb- und Konservierungsstoffen. Gerade Geschmacksverstärker kommen in sehr vielen Produkten zum Einsatz und verfälschen gerade bei Kindern das natürliche Geschmacksbild. Die Geschmacksverstärker regen nebenbei noch den Appetit zusätzlich an, so dass auch nach einem Essen ständig Hungergefühle an das Gehirn gesendet werden. Die Folge ist ein ständiges und immer wiederkehrendes Hungergefühl und das anhaltende Verlangen nach Nahrung vorzüglich süßer Art. Obst und Gemüse sollten möglichst unbelastet und ungespritzt gekauft werden. Vor dem Verzehr sollte es gut gewaschen werden. Ich selber ziehe Bioobst und Gemüse immer vor. Aber es gibt auch viele Läden, die tolle regionale Produkte anbieten.

  5. Lieber weniger von guter Qualität – Es ist bereits bekannt, dass gerade in Deutschland ungern Geld für Lebensmittel ausgegeben wird. In keinem Land sind Nahrungsmittel so günstig zu haben. Der Verbraucher findet es super, ihm ist oft nicht klar, dass er auch seinen PREIS dafür zahlt. Unsere Nahrungsmittel sollen das wichtigste sein, das wir erwerben können und sollten. Unser Leben und unser Körper sind so wundervoll. Ohne unseren Körper geht nichts. Ohne ihn ist nichts mehr los. Was nützt einem ALLES im Leben ohne Gesundheit. Deswegen sollten wir tun, was wir tun können, um ihn gesund, vital, kraftvoll und fit zu halten. Wir sollten ihm die Nährstoffe zukommen lassen, die er braucht. Oft drohen wir, satt zu verhungern, weil wir den Körper mit leeren Füllstoffen nähren, die vom Vitalstoffgehalt her NICHT ausreichen. Deswegen lieber bewusster konsumieren und auch hier Abstriche machen. Dafür gesund genießen und in die Zukunft investieren.

  6. Für Bewegung sorgen – In unserem Alltag ist es oft schwer für ausreichend Bewegung zu sorgen. Das trifft nicht auf jeden zu, ist aber oft der Fall. Der Körper braucht aber eine gewisse Belastung, Druck und Zug, damit er gesund und kraftvoll bleiben kann. Rückenschmerzen sind ein großes Thema bei vielen Menschen, die viel Stress haben und sich dazu noch wenig bewegen. Deswegen sollte mehrfach wöchentlich für Bewegung gesorgt werde. Egal, ob Spaziergänge, mit dem Rad zur Arbeit fahren oder die Yogastunde zwischendurch. Es ist im Alltag schwer, das zu realisieren. Aber nicht unmöglich. Arbeitgeber haben das Potenzial der Bewegung längst erkannt und helfen Mitarbeitern, Zeit dafür einzuräumen. Einige Yogastudios die ich kenne bieten bereits um 7.00 Uhr die erste Yoga-Class des Tages an. Es gibt viele Möglichkeiten. Man muss natürlich eine “Sportart” finden, die zu einem passt und die einem Freude bereitet. Hast Du einen Hund? Mache Dir keine Gedanken 📷

  7. Reduziere oder vermeide Zucker – Zucker ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Nahrung! Leider. Denn Zucker zu vermeiden oder gar 100% aus seinem Ernährungsplan zu streichen ist gar nicht so einfach. Mit Zucker assoziieren die meisten Mensch NUR Süßigkeiten. “Ich esse nicht viel Süßigkeiten”! “Also esse ich gar nicht so viel Zucker”. Denken die meisten Menschen. Aber Zucker ist überall und oft da, wo man ihn nicht vermutet. Würden wir öfter das Kleingedruckte auf den Packungen lesen, wären wir täglich überrascht. Zucker ist oft vor allem in Fertiggerichten enthalten.  Auch in Wurstwaren, Brotaufstrichen, Gemüsebrühen und in vielen anderen scheinbar “zuckerfreien” Speisen ist Zucker allgegenwärtig. Das Hauptproblem in meinen Augen sind aber die Softdrinks und Säfte. Sie sind schnell konsumiert, einfach zu bekommen, meist billig und lecker. Es gibt sie in vielen Sorten und sind gerade bei Kindern und Jugendlichen der Renner. Klar es gibt auch zuckerfreie Sorten. Achtung hier ist oft ein Zuckeraustauschstoff enthalten, der nicht nur schädlich für die Gesundheit ist, sondern auch eine appetitanregende Wirkung hat. Dieser sollte unbedingt von Kindern ferngehalten werden. Trinkt das Kind ein paar mal im Jahr eine Coke ist das total ok, jedoch sieht die Realität anders aus und viele Erwachsene, und auch Kinder trinken regelmäßig nicht nur zum Essen solche Getränke. Macht Spaß, ist auf Dauer aber für eine gute gesundheitliche Verfassung kontraproduktiv.



Solltest du einige Tipps schon umsetzten, super. Willst Du in Deinem Ernährungsverhalten wirklich dauerhaft etwas bewegen, starte langsam. Auch wenn Du erstmal nur einen Punkt umsetzt ist das klasse und ein echter Start. Gehe Schritt für Schritt voran und rufe Dir Dein Vorhaben immer wieder ins Gedächnis. Nicht immer, aber oft brauchen Umstellungen etwas Zeit. Wenn Du Dich bereit fühlst, starte durch und versorge Deinen Körper mit den Dingen, die er wirklich braucht!

Hab einen wundervollen Tag

Martina




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